Zur Person

Auch wenn man den „Ältesten Newcomer Deutschlands“ in erster Linie mit seinen Zeitmessern assoziiert, ist Karlsruhes Uhrensohn Tom Boller längst selbst zur Marke geworden.
Für seine (um-)gestalteten Uhrnikate versieht der 1962 in Hochheim geborene Kommunikationsdesigner fabrikneue und in die Jahre gekommene Wanduhren mit pfiffigen, aber auch hintergründigen zwölfbuchstabigen Kurzsätzen, die mehr ansagen als die Zeit. Individuelle Alternative: „Die Wunschuhr“ nach eigenen Vorstellungen, auch fürs Handgelenk, als persönliches Einzelstück oder Werbeträger.
Und bis heute moderiert das Gründungsmitglied des Kohi Kulturraums in der Südstadt den von ihm eingeführten Poetry Slam, organisiert die Jazz-Reihe wie auch andere Konzerte und wird darüber hinaus noch auf vielfältige andere Art und Weise künstlerisch aktiv, indem er seine Boller-Lieder an der Gitarre singt und wieder den Zeichenstift schwingt – ob im Kundenauftrag oder aus innerem Antrieb: Die auch als Postkartenabzug erhältlichen „Karlsruher Lieblingsbaustellen“ stellen markante Plätze und Bauwerke höchst ästhetisch in einen spannend-augenzwinkernden Kontrast zu Zäunen und Absperrbändern, Baggern und Kränen.

Am 17.09. geht es in die nächste Runde: Eröffnung der tom boller – Ladengalerie am Werderplatz…

Text: Patrick Wurster für INKA/Einzelhelden